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	<title>byte42 &#187; Strategiespiel</title>
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	<description>WebsiteBlog für vernünftigen Umgang und praxisgerechte Erziehung mit Computerspielen und Internet</description>
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		<title>Free Civ</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 20:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[FreeCiv]]></category>
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		<description><![CDATA[Das rundenbasierte Kultstrategiespiel „Civilization“ fesselte Anfang der 90er Jahre Zigtausende vor den Monitor. Das geniale Spielprinzip „Bauen, Pläne schmieden, Reich vergrößern“ von Entwickler Sid Meier gibt es allerdings nicht nur in kommerziellen Kaufversionen, auch eine sehr gelungene Freeware-Version liegt im Internet vor. Hier überzeugt vor allem ein Multiplayermodus für bis zu 30 Strategen. Zu Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/freeciv_1.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" src="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/freeciv_1_thumb.jpg" border="0" alt="freeciv_1" width="154" height="154" align="left" /></a> Das rundenbasierte Kultstrategiespiel „Civilization“ fesselte Anfang der 90er Jahre Zigtausende vor den Monitor. Das geniale Spielprinzip „Bauen, Pläne schmieden, Reich vergrößern“ von Entwickler Sid Meier gibt es allerdings nicht nur in kommerziellen Kaufversionen, auch eine sehr gelungene Freeware-Version liegt im Internet vor. Hier überzeugt vor allem ein Multiplayermodus für bis zu 30 Strategen.</p>
<p><span id="more-68"></span></p>
<p>Zu Beginn des Spiels steht eine Auswahl zwischen 61 Nationen an. Das Programm schlägt dabei einige Namen vor, beispielsweise bei Deutschland: Thomas Müntzer, Martin Luther, Friedrich Barbarossa, Otto von Bismarck, Friedrich (der Große), Wilhelm (der II.) und Otto (der Große). Ein kleiner Siedler und eine erste Siedlung stellen den Anfang der eigenen Zivilisation dar. Investitionen in Forschung, Straßenbau, die Zufriedenheit der eigenen Bevölkerung durch genug Nahrung und andere Faktoren sorgen für das Aufblühen des eigenen Reiches. Als Ziel gilt es, wie in dem berühmten Vorbild, den Wettlauf in den Weltraum zu gewinnen oder die komplette Welt zu erobern.<br />
Nach dem Start erscheint ein Bild, welches an die erfolgreiche zweite kommerzielle Version erinnert. Die Bewohner der ersten Siedlung erweisen sich als recht pflegeleicht. Sobald sich allerdings das Dorf in eine Stadt verwandelt, fordern die Einwohner mehr, wie etwa Steuersenkung oder Verbesserung der Infrastruktur. Schnelles Handeln sorgt für steigende Einwohnerzahlen, das Errichten eines Weltwunders gar für einen hohen Bekanntheitsgrad in der Spielwelt. Um machthungrigen Gegnern zuvor zu kommen, gilt es eine kleine schlagkräftige Armee aufzubauen, den Krieg zu erklären und feindliche Städte einzunehmen. Erfreulicherweise verfügen die Einheiten in der Kostenlos-Version im Gegensatz zum Original über einen Energiebalken verfügen, der anzeigt, wie sehr ein Gefecht einer Einheit zusetzt. Neben dem Kampf verhilft auch der Aufbau von Handelsrouten sowie das Pflegen diplomatischer Kontakte durch die Errichtung von Botschaften zu mehr Ansehen und Einfluss. Gemeine Geister Spionieren fremde Städte aus, vergiften die Bevölkerung und entfachen Revolten unter den Bürgern der Gegenspieler.</p>
<p><a href="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/freeciv_2.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" src="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/freeciv_2_thumb.jpg" border="0" alt="freeciv_2" width="240" height="180" align="right" /></a></p>
<p>Zu jeder Einheit, zu jeder Baumaßnahme und jeder Weiterentwicklung erläutert ein kurzer Text die jeweiligen Eigenschaften.Die Grafik spielt wie bei der Vorlage keine große Rolle. Zweckmäßig erinnert sie eher an ein Brettspiel.</p>
<p>Das Spiel zielt in erster Linie auf das Netzwerkspiel ab. Aus diesem Grund gibt es zwei Programme: den Free-Civ-Server und den Free-Civ-Klienten. Selbst Solospieler benötigen den Free-Civ-Server. Tutorials in Internet-Wikis halten hinreichend Tipps bereit, damit jeder einen Spielstart hinbekommt. Actionsuchende Spieler machen besser einen großen Bogen, denn das rundenbasierte Tüfteln und Taktieren bietet viel Zeit für gründlich überlegte Strategien. Schon der Anfang kostet Zeit, denn die hohe Konfigurierbarkeit des Systems gewährt umfangreiche Eingriffe, die von der Größe der Landkarte über die Spielregeln bis hin zum Aussehen der Grafiksets reichen.</p>
<p>Fazit: Umsonst ist das Spiel dieser rundenbasierten Aufbaustrategie nie.</p>
<p>Pädagogisches: Wie schon die Originalversion begreifen erst 12jährige das komplexe Geschehen, falls sie über eine hohe Abstraktionsfähigkeit verfügen. Die Frage ist, ob diese Version tatsächlich auch in Deutschland von der USK freigegeben werden würde. Immerhin taucht als Stadtnamen auch Adolf Hitler auf.<br />
Nichtdestotrotz ist es ein faszinierendes Spiel, welches nach einer gewissen Einarbeitungszeit hoch motiviert. Der abstrakte Kriegsablauf und das rundenbasierte Spielprinzip ist etwas für Erwachsene, die mal mit ihren Kinder ab 12 Jahren eine spannende Auseinandersetzung haben möchten. Hier gewinnt nicht nur der mutige Kriegsherr, sondern auch der geschickte Diplomat.<br />
Um das Spiel zu beginnen sind auch einige technische Kenntnisse sinnvoll. Der Spieler muss erst den Server starten, dann kann er Daten an einer Kommandozeile eingeben; der Befehl „show“ klärt auf, was man alles einstellen kann. Das hört sich schwerer an als es in Wirklichkeit ist. Der Server merkt sofort, wenn irgendwo ein Free-Civ-Klient mit dem Server sich verbunden hat. Wenn man allein spielen will, startet man den Server und macht Einstellungen.</p>
<p><a href="http://de.freeciv.wikia.com/wiki/Hauptseite" target="_blank">Offizielle Seite</a></p>
<p>(System: ab 1 Ghz-CPU mit Windows oder Linux oder Mac/ Entwickler: FreeCiv-Project/ Preis: kostenlos/ USK: nicht geprüft, würde aber ab 12 Jahren freigegeben)</p>
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		<title>Battle of Wesnoth 1.61</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 08:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielbesprechungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei all den Echtzeitstrategieperlen der letzten Jahren blieb die rundenbasierte Hexfeld-Strategie auf der Strecke. Die schnelle Hardware der Spieler fühlt sich angesichts der Hexfeld-Spiele unterfordert. Ungehört bleibt der Spielspaß. Darüber entscheidet allein der Spieler. Eine Gruppe von Fantasy-Freunden favorisiert das seit Jahren immer wieder weiterentwickelte Kostenlos-Spiel, welches sowohl unter Windows, unter Linux und sogar auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_42" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/wesn_1.jpg"><img class="size-full wp-image-42" title="Battle of Wesnoth" src="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/wesn_1.jpg" alt="Battle of Wesnoth - eine Freewarestrategieperle" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Battle of Wesnoth - eine Freewarestrategieperle</p></div>
<p>Bei all den Echtzeitstrategieperlen der letzten Jahren blieb die rundenbasierte  Hexfeld-Strategie auf der Strecke. Die schnelle Hardware der Spieler fühlt sich  angesichts der Hexfeld-Spiele unterfordert. Ungehört bleibt der Spielspaß.  Darüber entscheidet allein der Spieler. Eine Gruppe von Fantasy-Freunden  favorisiert das seit Jahren immer wieder weiterentwickelte Kostenlos-Spiel,  welches sowohl unter Windows, unter Linux und sogar auf dem Mac läuft. Respekt.<span id="more-41"></span></p>
<p>Die gemeine Tante von Prinz Konrad verschafft sich mithilfe böser  Orkregimenter Macht im Land und wünscht sich den Thronfolger am liebsten unter  die Erde. Kampfunerfahren und mit nur einer kleinen Gruppe von Anhängern kämpft  Konrad dann mit seiner ungeliebten Verwandten um den Thron. Dieses Szenario  steht beispielhaft für die vielen Szenarien bei „Battle for Wesnoth“. Wen es  beliebt, der schlüpft in die Rolle eines Orkhäuptlings oder schützt als  kaiserlicher Offiziers die Ostmark des Reiches vor feindlichen Übergriffen.  Mehrere mitgelieferte Kampagnen sorgen für Stunden Spielspaß, danach stehen über  eine integrierte Option zahlreiche weitere Kampagnen im Internet zum Download  zur Verfügung. Kreative erstellen mittels mitgelieferten Editor selbst Kampagnen  und stellen sie dann für andere Spielbegeisterte zum Download bereit. Der Editor  überzeugt durch einfache Bedienbarkeit, gleichwegs aber anhand komplexer  Möglichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/wesn_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43" title="Battle of Wesnoth" src="http://www.byte42.de/wp-content/uploads/2009/07/wesn_2.jpg" alt="Battle of Wesnoth" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="left">Veteranen, die einmal alte Hexfeld-Titel der Firma SSI spielten,  finden sich schnell zurecht. Die Hintergrundstories entwickeln sich vor und  während der Schlachten weiter und servieren stückweise Storywendungen. Die  Kampfgebiete unterteilen sich in sechseckige Hexfelder, welches jeweils für eine  Einheit Platz bietet. Zudem überziehen diverse Terrainarten die gesamte Karte,  welche sich auf die dort postierten Einheiten auswirken. Elfen erhalten im Wald  einen Bonus, während Reiter auf offenem Gelände ihre Talente ausspielen. Auf  Riffen verteidigen sich Landeinheiten etwas besser als im seichten Wasser, aber  auch die Wassereinheiten wie Meermenschen und Nagas verteidigen sich aus dem  nassen Element recht gut. Die Einnahme der zahlreichen Dörfer auf der Karte  sorgt für Erholungsplätze der eigenen Einheiten und die Steuereinnahmen aus den  Kleinstädten hilft bei der nächsten Rekrutierung. Nur wer auf die richtige  Berechnung der Tag- und Nacht-Zyklen achtet, schafft es seine Arten gut  einzusetzen. Tagsüber kämpfen Untote eben schlechter als rechtschaffende  Ritter.<br />
Die Technik bei einem nostalgisch wirkendem Strategiespiel taugt  nicht zum Vergleich mit modernen Stratgiespielen, dennoch verdienen einige  Details Aufmerksamkeit. Die Kampfanimationen fallen hübsch aus, wie zum Beispiel  die Blitze eines Magiers oder das Abwehrfeuer der Bogenschützen. Die  handgezeichneten Charakterbilder zeugen von der Liebe der Entwickler. Die Musik  mit ihren manchmal sogar technoartigen Klängen passt leider nicht so ganz in die  Fantasy-Atmosphäre. Dafür überzeugt der Multiplayermodus. Übers Internet als  auch über LAN geht es gegen oder mit Anderen über das Hexfeld. Ein gelungenes  Tutorial führt Neueinsteiger in das Spiel ein. Übrigens, Übersetzungen liegen in  bestimmt einem Dutzend Sprachen vor. Von Afrikaans über Russisch bis hin zu  Deutsch.</p>
<p>Fazit: Kostenlos und seit Jahren gepflegt, klasse.</p>
<p>Pädagogisches: Das Spiel ist von der Grafik her ein wenig &#8220;prähistorisch&#8221;.  Schafft man es jedoch, darüber hinweg zu schauen und sich auf das Spiel  einzulassen, entdeckt man eine Spieleperle. Die rundenbasierten Strategiespiele  waren schon immer etwas gewöhnungsbedürftig (nicht erst seit Schach <img src='http://www.byte42.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Spiele-Fans der Serie &#8220;Heroes of Might &amp; Magic&#8221; (der beste Teil ist immer  noch der dritte) finden sich sofort zurecht. Jungen ab 12 Jahren schätzen das  Spiel sehr, wenn sie es schaffen, dem Spiel eine Chance gegenüber ihren  grafikhochgemotzten aktuellen Spielen zu geben. Die vielen  Mehrspieler-Möglichkeiten sind klasse und der Editor erfreut kreative  Geschichtenerzähler. Aber warum schaffen es zumindest nicht Freeware-Entwickler  von den Geschlechterstereotypen abzusehen und diese zu lassen?</p>
<p><a href="http://www.wesnoth.org/" target="_blank">Offizielle Seite</a><a href="http://www.wesnoth.org/"></a></p>
<p><a href="http://svn.gna.org/viewcvs/*checkout*/wesnoth/tags/1.6/doc/manual/manual.de.html" target="_blank">Handbuch</a></p>
<p>(System: ab 1 GHz-CPU mit 512 MByte RAM/ Entwickler: David White/ Preis:  kostenlos downloadbar/ USK: nicht geprüft, würde aber bei Prüfung aufgrund der  zumutbaren Gewaltinhalte Freigabe ab 6 Jahren erhalten)</p>
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